Weingut Müller Erben
weinstein

Weinstein

Weinstein …

… ist nicht so schlimm, wie der Name befürchten lässt.

Bei Weinstein handelt es sich in diesem Fall um kleine Kristalle, die sich manchmal im Wein als „Satz“ am Boden der Flasche finden. Früher „fiel“ Weinstein im Fass „aus“, heute, bedingt durch die immer früheren Abfüllungen, eher in der Flasche.

Viele Weintrinker verunsichert das, weil sie nicht wissen, wie sie diese Fremdkörper zu beurteilen haben. Gleich vorweg: Weinstein kommt manchmal vor, ist aber völlig ungefährlich und beeinflusst weder den Geschmack des Weines in irgendeiner Weise, noch ist er ein Zeichen mangelnder Qualität.

Weinstein ist der umgangssprachliche Name für das Salz der Weinsäure, das verbunden mit den natürlichen Mineralstoffen Kalium und Kalzium in gelöster Form als Weininhaltsstoff in jedem Wein enthalten ist.

Im Glas möchte man die Kristalle, die oft durch Temperaturschwankungen bei der Lagerung ausfallen, nicht haben. Daher sollte man vorsichtig einschenken, dann bleibt das „Depot“ in der Flasche. Und der Abend ist gerettet.